SOHLEN FÜR SPREIZFUSS

Leiden Sie unter Spreizfuß?

Der normale Fuß hat ein sogenanntes „Quergewölbe“ (Siehe Foto unten). Das bedeutet, sobald man mit dem Fuß auftritt, belastet man zuerst den Fußballen unter dem großen und dem kleinen Zeh. Es entsteht ein elastischer Effekt, sobald die Fußballen des mittleren Zehs sich bei Belastung nach unten bewegen und der Fuß wieder nach oben bewegt wird.

Normales Quergewölbe

Spreizfuß

Beim Spreizfuß werden die mittleren Zehen zuerst belastet, und die Gelenke werden überlastet. Gleichzeitig bewirkt der Druck, der aus den gesunkenen Gelenkköpfen kommt, dass das Fettgewebe unter den Knochen der Fußballen, dass normalerweise gegen Druck schützt, verschwindet. Dieser Zustand nennt sich Spreizfuß (Latein: pes transversoplanus) und kann u.a. zu Schmerzen beim Abstützen des Fußes führen.

Symptome von Spreizfuß

  • Schmerzen im Vorderfuß
  • Hornhaut mittig auf den vorderen Fußballen
  • Gefühllosigkeit im Fuß
  • Eingeschlafener Fuß
  • Hammerzehen

Vorbeugung und Verbesserung von Spreizfuß

Die Füße halten uns auf dem Boden. Der Fuß ist das Körperteil mit der größten Anzahl von Knochen. - Die Fußknochen wiegen jedoch insgesamt nur 100 Gramm. Trotzdem können sie wiederholend eine Belastung ertragen, die dem mehrmaligen Körpergewicht entspricht. Dies setzt jedoch voraus, dass das Körpergewicht korrekt über den Fuß verteilt wird. Mit Fußübungen und der Stütze durch Sohlen, können Sie den Zustand Ihrer Füße verbessern, die Schmerzen lindern oder sogar einem Spreizfuß vorbeugen:

Schuhe:
Beim Spreizfuß sind die Schuhe von großer Bedeutung, da zu enge Schuhe die normalen Bewegungen der Muskeln im Fuß beeinträchtigen. Ein hoher Absatz erhöht den Druck auf den Vorderfuß. Mit dem Resultat, dass der Effekt der Fußübungen verringert wird. Dasselbe gilt bei Schuhen mit einer sehr harten Sohle, wie z.B. Holzschuhe. Es ist wichtig, dass der Fuß beim Laufen und Gehen natürlich arbeiten kann.

Übungen:
Es ist fast unmöglich die Quergewölbe wiederherzustellen, wenn diese erst zusammengefallen sind. Man sollte den Fuß und die Zehen täglich trainieren um weitere Verschlechterungen zu verhindern. Tägliches Trainingstreckt und massiert den Fuß und man merkt bald den Unterschied.

Sohlen:
Bei ZOLES stellen wir Sohlen mit einer Pelotte her. Eine Pelotte hebt den Vorderfuß und mindert daher die Belastung auf den Vorderfuß. Dies reduziert die täglichen Schmerzen.

Behandlung:
Massagen sind immer angenehm, und man sollte sie sich ab und zu gönnen. Weil Spreizfuß oft zu Hornhaut auf den Fußballen führt, wäre es eine gute Idee ab und zu einen Fußtherapeuten zu besuchen, auch um Hühneraugen zu vermeiden.